Gastbeitrag: Dinge tun gegen Grübeln

Vor ein paar Tagen hatte ich für eine Weile echt Angst. Nicht davor, mich mit dem Corona-Virus anzustecken. Sondern irgendwie vor der gesamten Situation.

Hier habe ich die Möglichkeit, dir zu schreiben, was mir hilft, mich besser oder sogar gut zu fühlen.

Achtung: lang. Deswegen als Liste.

Gemeinsam ist (fast) allen Punkten: Dinge tun. Also handeln.

Das ist super für alle Grübler, weil man beim konzentrierten Tun nicht so viel grübeln kann.

  • Ich telefoniere/skype mit Freunden/Familie.
  • Meine Wohnung bekommt viel Aufmerksamkeit.
    Ich miste aus, sortiere Bücher, stelle Möbel um, dekoriere neu … Jeden Tag ein Stück. Mit Musik.
  • Überhaupt: Musik.
    Die ist immer wichtig für mich und aktuell noch wichtiger. Ich höre sie nicht nur nebenbei, sondern höre wirklich hin. Und ab und zu …
  • … mach ich die Musik ganz laut und flipper dazu durch die Wohnung.
    Das ist dann „Bewegung ohne Sport“. Bewegung tut gut, weiß jeder. Macht sogar glücklich, weiß auch jeder – in der Theorie zumindest. In diesen Momenten spüre ich das sehr deutlich. Da reicht schon ein Song, den ich liebe und alles in mir wird weit und offen. Manchmal …
  • … singe ich auch mit.
    Ist doch egal, dass ich den Text nicht wirklich kenne, „lalala“ tut‘s auch an diesen Stellen. Ist doch egal, dass ich die Töne nicht alle treffe. Singen macht glücklich. Ist erwiesen, senkt Stresshormone (wie Bewegung, wenn man nicht übertreibt).
  • Ich lese.
    Das tue ich sowieso, viel, überall und total gerne. Mein SUB hält immer mindestens 30 Bücher für mich bereit, aktuell sind es sogar mehr. Das ist toll, weil ich nach Lust und Laune wählen kann. Ich bin ein echter Bücher-Süchtling. Lesen macht mich glücklich.
  • Ich bade.
    Mit Duft-irgendwas, Schaum oder Öl. Weil: Baden entspannt mich und mit Duft kann ich das noch unterstützen. PS: Ich lese in der Badewanne. Gleich: Doppel-Glück!
  • Ich esse.
    Müssen wir eh und wenn ich das esse, was ich besonders gern mag, dann geht es mir gut. Im Kopf und im Körper. Kein Witz. Vielleicht kennst du das auch, dass manche Lebensmittel spürbar gut für dich sind?
  • Noch einmal zum Ausmisten.
    Ich schnappe mir meine Stapel und setze mich damit auf den Fußboden. Vor die offene Balkontür, wenn es sonnig und warm genug dafür ist. Beim Durchschauen mach ich ab und zu Pause und halte mein Gesicht in die Sonne. Oder springe auf, wenn ein Lieblingssong läuft, und tanze wieder durch die Wohnung. Ist das dann Dreifach-Glück? Ich glaube schon.
  • Ich lausche – der Stille. Über mir ist ein sogenannter Eindrehpunkt für den Flughafen Frankfurt; von hier aus sind es noch ungefähr fünf Flugminuten bis dort. Also viel los, viel laut. Zurzeit nicht. Ja, ich weiß, dass die Situation nicht nur positive Seiten hat. Aber eben auch nicht nur negative.
  • Ich weine.
    Weil ich gerührt bin. Über Menschen, die gemeinsam am offenen Fenster musizieren oder Beifall klatschen. Über Firmen, die ihre Produktion verändern und so dringend benötigte Schutzmaterialien herstellen. Oder sich anderweitig einbringen, um anderen Menschen zu helfen. Genau so, wie das auch unzählige andere (Solo-)Unternehmer tun. Aus diesem Grund höre/lese/gucke ich Nachrichten, ich möchte positive Meldungen mitbekommen. Diese Mitmenschlichkeit macht mich unglaublich dankbar und glücklich.
  • Arbeit! Ich mag meine Arbeit, deswegen gehört auch sie mit auf meine Liste.
  • Ich halte inne und tue – nichts.
    Nur sein. Nicht leicht, wenn man nicht geübt darin ist. Aber hilfreich.
  • Ich mixe.
    Wenn ich nicht konzentriert bei einer Sache bleiben kann, dann mixe ich. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, hintereinander. Bis negative Gedanken mich wieder loslassen.

Du siehst: Alles nicht neu. Aber das muss es auch gar nicht. Wichtig ist, dass ich weiß, was ich tun kann. Dass ich mir darüber bewusst bin, dass ich steuern kann. Damit ich zufrieden bin. Oder sogar glücklich.

Hast du für dich schon herausgefunden, was für dich gut ist, auch in der jetzigen Zeit? Prima! Teile das doch mit anderen Menschen. So inspirierst du sie – für mehr Zufriedenheit, für mehr Glück!

Caroline Hustedt

https://buchstabenideen.de/

Veröffentlicht von Be happy!

Ich mache Kommunikation, die ins Herz trifft! Mein Herzensprojekt ist mein Be happy-Blog, auf dem sich möglichst viele Menschen über ihre Glücksmomente in Coronazeiten austauschen sollen. So helfen wir uns gegenseitig, Ängste zu überwinden!

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