Der neue CORONAPHOBIE-Podcast über posttraumatische Gefahren in der Corona-Krise

Leider gibt es viele Suizide in der Corona-Krise. Gerade alleinstehende Menschen leiden oft unter sozialer Isolation, Hoffnungslosigkeit und Existenzängsten.

Posttraumatische Erfahrungen können bis zu einem halben Jahr später auftreten: Schlaflosigkeit, Gereiztheit und Ängste durch spezifische Auslöser (Trigger), die zum Wegdriften aus der Realität führen können (Dissoziationen). Aus der SARS-Epidemie gibt es eine Studie der Universität in Toronto, dass es danach eine gesteigerte Anzahl von posttraumatischen Belastungsstörungen gab, vor allem bei Helfern. In der Zukunft gilt es deshalb, achtsam für posttraumatische Symptome zu sein.

Wie können psychosoziale Folgen der Corona-Krise minimiert werden?

Um die psychosozialen Folgen von Isolations- und Quarantänemaßnahmen abzuschätzen und Lösungsansätze zu entwickeln, haben sich Wissenschaftler aus mehr 25 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Verbänden zum Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 zusammengeschlossen.

Die Wissenschaftler benennen drei komplementäre Lösungsansätze: Zum einen sei eine umfassende Information und Aufklärung zu den möglichen Folgen notwendig. Die Bevölkerung werde dabei sensibilisiert und könne Beschwerden einordnen. Als zweiten Ansatz führen sie die Prävention und Gesund­heits­förder­ung in der Allgemein-bevölkerung an. So ließe sich etwa die Resilienz stärken durch Tagesstrukturierung, Bewegungserhalt und gesunde Ernährung. Der dritte Lösungsansatz bezieht sich auf psychotherapeutische Interventionen, vor allem bei besonders gefährdeten Gruppen und Personen mit psychischen Vorerkrankungen. Besonders E-Health und telemedizinische Ansätze könnten unter diesen besonderen Umständen Betroffenen helfen.

Hier geht es zum CORONAPHOBIE-Podcast von Dr. Simon Hahnzog und Marcel Schmidt

Hier gibt es kostenlose, psychologische Beratung telefonisch und online.

Und hier gibt es mehr Infos zur posttraumatischen Belastungsstörung und Therapieverfahren.

Achtet auf euch und holt euch Hilfe, wenn es euch schlecht geht.

Lieber früher als später, dann könnt ihr eine Krise besser abfangen!

Veröffentlicht von Be happy!

Ich mache Kommunikation, die ins Herz trifft! Mein Herzensprojekt ist mein Be happy-Blog, auf dem sich möglichst viele Menschen über ihre Glücksmomente in Coronazeiten austauschen sollen. So helfen wir uns gegenseitig, Ängste zu überwinden!

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