Gastbeitrag Coronakunst: Das verlorene Paradies II

Sind wir durch die Corona-Krise wie Adam und Eva aus unserem Paradies vertrieben worden? Der Künstler Olaf Baier gibt Antworten darauf, wie wir es wiederfinden können!

Das Bild von Olaf Baier trägt den Titel: Die Trauer um das verlorene Paradies II.

Was zeigt das Bild?

Adam und Eva, stellvertretend für Mann und Frau, die schon lange aus dem Paradies vertrieben wurden, erschufen als „moderne“ Menschen eine Welt aus Stahl, Glas und Beton (Skyline unten). Der Mann (links) verharrt in betrübter, nachdenklicher, ja depressiver Stimmung, während die Frau blutige Tränen vergießt, in Trauer um das verlorene Paradies. Dort wo sie noch in harmonischer Einheit mit dem schöpferischen Bewusstsein lebte.

In der Mitte, dominierend, das menschliche Herz, vom Pfeil durchbohrt. Ein Symbol für die menschliche VERLETZBARKEIT, die NACKTHEIT und HILFLOSIGKEIT. Die menschlichen Beziehungen gestalten sich immer schwerer und sind gekennzeichnet eben durch diese sich gegenseitig zugefügten menschlichen Verletzungen. Daraus resultierend emotionaler Schmerz und eine schon fast babylonische Sprachverwirrung von Missverständnissen, Traumata, Depressionen und vielen anderen psychischen Erkrankungen, die sich in der modernen Welt ausbreiten.

Was wurde aus Adam und Eva?
Warum wurden sie nicht glücklich und satt?

So suchten sie doch die Vervollkommnung ihrer Persönlichkeit im Außen, im Anderen. Mach mich glücklich, hieß es! Dabei überforderten sie sich nur hoffnungslos selbst. Im Laufe der Zeit schob sich ihr kleines verletzliches Ich, das aus identifizierten Gedanken bestand und sich letztlich als Illusion erwies, wie eine dunkle Wolke vor das „schöpferische Bewusstsein“ aus Stille und Raum. Stille und Raum im eigenen Kopf, das heißt auch mal Stille von Gedanken, die den Kopf wie eine Rumpelkammer füllten.

Anstatt in paradiesischer Harmonie zu leben, lebten sie in einer ständigen Angriffs- und Verteidigungshaltung und waren gezwungen ihre eigenen Dramen auszuleben. Der kühle Verstand dominierte und wurde zum neuen Götzen, den man anbetete. Doch alles „Denken“ konnte das verletzte Herz nicht heilen. Die paradiesische Einheit mit der Natur und dem schöpferischen Bewusstsein ging immer mehr verloren, so dass zu guter Letzt auch der Natur auf Erden der Krieg erklärt wurde.

Der Weg vom AUSSEN ins INNEN

Adam und Eva hatten sich verlaufen, zu tief waren sie in die Materie herabgestiegen und suchten am falschen Ende nach Glück und Zufriedenheit, Liebe und Harmonie, nämlich im AUSSEN, in der Welt der Dinge, die ihnen durch ihre schnelle Vergänglichkeit keine dauerhafte Befriedigung schenken konnte. Nichts weiter als ein tragischer Irrtum.

Also los Adam und Eva, schaut doch mal in euren Inneren Raum der Gedanken, Gefühle und Reaktionen. Werdet zum Beobachter euer Selbst, erlangt wieder Gefühl zu euren Mitmenschen, zur Natur. Hört auf, eure Probleme ständig auf Dritte zu projizieren, eine „Schuld“ immer bei anderen zu suchen und zu guter Letzt bei der Schöpfung selbst.

Werdet zum Beobachter eures inneren Raums und lasst die dunklen Wolken ziehen. Gewinnt wieder Kontakt zu eurem schöpferischen Bewusstsein, das ihr letztlich seid, jenseits des Bereichs der Psyche. Kehrt wieder Heim und esst euch satt.
So kann uns letztlich auch jede Depression und jedes Trauma wieder den Weg in unser Innenleben weisen und als Chance dienen, den Weg nach Hause zu finden.

Ich wünsche allen Lesern wie immer viel seelische Gesundheit.

Euer Olaf Baier

Zur Künstler-Facebookseite von Olaf Baier

Veröffentlicht von Be happy!

Ich mache Kommunikation, die ins Herz trifft! Mein Herzensprojekt ist mein Be happy-Blog, auf dem sich möglichst viele Menschen über ihre Glücksmomente in Coronazeiten austauschen sollen. So helfen wir uns gegenseitig, Ängste zu überwinden!

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