Hände schütteln ist nicht nur ein Begrüßungsritual. Wir zeigen damit, dass wir keine Waffe in der Hand haben und in Frieden kommen. Außerdem hat ein Studie von israelischen Forschern herausgefunden, dass es dabei auch um die Übertragung von Botenstoffen geht: da wir nach dem Hände schütteln unbewusst an unseren Händen schnüffeln.
Auch die Art des Händedrucks gibt uns Hinweise über die Persönlichkeit des Gegenübers. Wer möchte schon mit jemandem mit schlaffem Händedruck zusammenarbeiten?
Folglich bedeutet nicht Hände schütteln zu können, weniger Informationen und Sicherheit in Bezug auf unser Gegenüber zu bekommen. Ein Ellenbogenshake oder ein Namaste ersetzen zwar das Begrüßungsritual, vermitteln aber nicht soviel Sicherheit und Verbindlichkeit.
Zum Corona-Psychologie-Podcast: „Rest in peace, Händedruck!“
