Gastbeitrag: Happy mit dem Hund in den eigenen 4 Wänden!

Was mich glücklich macht, ist mein Hund. Meine Partnerin und ich teilen unser Heim mit einem jungen, sehr aktiven Sheltie. Diese Rasse braucht sowohl körperliche als auch geistige Betätigung. Noch dazu ist der Kleine noch nicht mal ein Jahr alt und hat deshalb extra viel Power. Wir lieben Spaziergänge zum Auspowern mit unserem Hund! Dabei hören wir immer wieder die Worte von Hundebesitzern:

„Mir egal, ob es noch eine Ausgangssperre geben wird! Mein Hund ist 2 Stunden pro Gassirunde gewohnt. Also mache ich das weiter so!“

Dass man die Freude eines 2h-Spaziergangs aufrechterhalten will, kann ich verstehen. Aber sind in Coronazeiten nicht kürzere Spaziergänge angebracht? Man könnte die Dauer der Spaziergänge langsam reduzieren, damit der Hund sich daran gewöhnt.

Wie ist die rechtliche Lage?

Auch bei einer Ausgangssperre dürfen wir weiter mit unserem Hund Gassi gehen. Allerdings nur in der Nähe der eigenen Wohnung und wenn wir nicht selbst erkrankt sind und/oder unter Quarantäne stehen. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren. QUELLE

Wohin also mit der überschüssigen Hundeenergie in Coronazeiten?

Ich verrate euch gern unser Beschäftigungsprogram für die eigenen 4 Wände. Alles davon macht unserem Hund riesig Spaß!

1. Kommandos und Tricks üben.

Vielleicht macht dein Hund nur Sitz, wenn es ihm gerade in den Kram passt und du wolltest das schon länger mit ihm üben? Oder du wolltest ihm schon länger ein paar ausgefallenere Tricks beibringen? Dann tue es!  Manche Hunde sind sogar richtig stolz, wenn sie etwas Neues lernen. Übertreib es nur nicht! Ein paar Minuten am Tag sind völlig ausreichend. Sonst frustriert es nicht nur schnell dich, sondern auch deinen Hund. So gibt’s weder Fortschritt, noch Spaß. Strafe verunsichert nur. Belohnungen wirken viel besser! Als Anregung empfehle ich euch die App DOGO.

2. Versteckspiel

Bei diesem Spiel gibst du deinem Hund in einem Zimmer das Kommando „Sitz!“ und versteckst dich dann in einem anderen Raum. Er darf dich erst suchen kommen, wenn du ihn rufst. Dafür muss er „Sitz!“ und „Bleib!“ oder „Warte!“ natürlich draufhaben. Ein Grund mehr die Kommandos nochmal zu üben. Ich verstecke mich zum Beispiel in dunklen Ecken hinter Türen, hinter den bodenlangen Vorhängen im Schlafzimmer, in der leeren Badewanne oder auch mal hinter dem vollen Wäscheständer. Ab und an gebe ich ein Piepsen von mir, um dem Hund einen Hinweis zu geben. Er freut sich immer tierisch, wenn er mich dann findet. Es ist so süß! Da geht mir das Herz auf. Das ist sicher auch etwas, was Kinder gut mit dem Tier spielen können. So schlägt man direkt zwei Fliegen mit einer Klappe.

3. Such!

Das ist definitiv das Spiel, das unseren Hund mit Abstand am längsten beschäftigt und am meisten auspowert. Für uns funktioniert es am besten, wenn wir Leckerlies verstecken. Die Stückchen verteilen wir dann im Wohnzimmer: unter dem Kissen auf der Couch, auf einem Stuhl knapp über Augenhöhe des Hundes, hinter seinem Napf und so weiter. Es müssen keine besonders schwierigen Verstecke sein. Unser Hund läuft auch oft mehrmals an den offen herumliegenden Leckerlies vorbei bis er sie bemerkt. Bei zehn Leckerlies ist er gut eine halbe Stunde beschäftigt. Ab und an muss ich ihn mit einem „Such!“ anfeuern oder ihm auch mal auf die Sprünge helfen, aber größtenteils kriegt er das allein ganz gut hin. Je nachdem was ihr versteckt solltet ihr euch gut merken wo. Wenn so ein Hühnchenherz nicht gefunden wird und eine Woche rumliegt ist das nämlich nicht mehr so lecker. Dieses Spiel lässt sich beliebig abwandeln. Manchmal verstecke ich auch eine Hand voll Trockenfutter in einem leeren Pappkarton, den der Hund dann erstmal zerpflücken muss.

Habt ihr noch andere Ideen, wie man seinen Hund auch drinnen gut beschäftigen kann?

Immer raus damit! Schreibt sie einfach in die Kommentare.

Ganz liebe Grüße aus Mönchengladbach!

Bleibt zuhause, bleibt gesund und

be happy!

Eure Sabrina

www.textdienstleistungen-sierks.de

Veröffentlicht von Be happy!

Ich mache Kommunikation, die ins Herz trifft! Mein Herzensprojekt ist mein Be happy-Blog, auf dem sich möglichst viele Menschen über ihre Glücksmomente in Coronazeiten austauschen sollen. So helfen wir uns gegenseitig, Ängste zu überwinden!

2 Kommentare zu „Gastbeitrag: Happy mit dem Hund in den eigenen 4 Wänden!

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