Wie können wir der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken?

Die Massenmedien und die Alternativmedien „bekriegen“ sich derzeit und treiben die Spaltung der Gesellschaft voran. Ich fühle mich in diesem Spalt sitzen, verzweifelt auf der Suche beide Seiten nach „objektiven Kriterien“ differenziert zu bewerten. Dabei werde ich jeden Tag hin und her geworfen, so stark, dass ich Angst habe, in der Tiefe des gesellschaftlichen Spalts aufgelöst zu werden.

Warum es zu dieser Radikalisierung von allen Seiten gekommen ist?

Meine Thesen:

  • Wir haben alle Angst. Auch Politiker und Medienleute. Angst verhindert rationales Argumentieren, macht Verleugnungsverhalten und Fanatismus. „Wenn du nicht für mich bist, bist du gegen mich“.
  • Durch die Corona-Krise wurde zum ersten Mal die Selbstverständlichkeit unseres Lebens in Frage gestellt, manche sprechen davon „im Krieg“ zu sein. Die Corona-Krise ist ungerecht wie das Leben eben ist, nur wird diese Erkenntnis nun zum ersten Mal in offengelegtem gesellschaftlichem Ausmaß erfahren.
  • Die bereits vorhandene soziale Spaltung wird durch die Corona-Krise verschärft.
  • Die Quarantäne wirkt sich negativ auf die persönliche Identität aus, da die soziale, direkte Spiegelung durch Menschen von außen reduziert wurde. Also wird es die Sehnsucht nach sozialer Verstärkung von Politik und Medien immer größer und das Bedürfnis, einer identitätsstiftenden Gruppe anzugehören.
  • Die Inkongruenz und Widersprüchlichkeit der Maßnahmen haben zu einer großen Unsicherheit geführt, die vereinfachte Erklärungsmodelle und Radikalisierung begünstigt.

Was können wir also gegen die Radikalisierung der Gesellschaft tun?

Wir können selbst versuchen, so klar, genau, beschreibend und differenziert wie möglich in unserem Umfeld und in sozialen Medien zu kommunizieren und das auch von Politik und Medien fordern!

Wir brauchen eine gemeinsame, identitätsstiftende Geschichte in diesen Zeiten, die die Widersprüchlichkeiten und Ängste in unserer Gesellschaft thematisiert und zu einem verbindenden Element macht. Wie die „Helden des Alltags“ Geschichte am Anfang der Corona-Krise, nach der jeder aktiv mithelfen konnte und damit zum Corona-Held der Gesellschaft wurde.

Welche gemeinsame Geschichte können wir gerade erzählen?

Schreibt mir eure Gedanken gerne in die Kommentare!

Hier noch ein Video des Psychiaters Dr. Raphael Bonelli darüber, wie das Ausgleichen unserer Ängste vor dem Virus und vor Freiheitsverlust uns helfen kann (Der Titel beschreibt das Video nicht richtig, muss aber wohl provokant sein, um Aufmerksamkeit zu generieren. Es geht vor allem um Analyse von Ängsten von verschiedenen Akteuren und Angstbewältigung):

Sinneswandel-Podcast: „Über Radikalität und (faule) Kompromisse“

Veröffentlicht von Be happy!

Ich mache Kommunikation, die ins Herz trifft! Mein Herzensprojekt ist mein Be happy-Blog, auf dem sich möglichst viele Menschen über ihre Glücksmomente in Coronazeiten austauschen sollen. So helfen wir uns gegenseitig, Ängste zu überwinden!

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